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Marina Wendtorf ist schon wieder gut gefüllt

Mittwoch, 02 Juli 2008
15:06 Uhr

Ein schönes Bild: Mast an Mast ragt in den blauen Himmel, die Marina ist gut gefüllt, die Stege sind alle belegt. Mehr als 500 der 800 Bootsliegeplätze sind in der Marina Wendtorf wieder belegt – ein Ergebnis, mit dem Martin Rasmussen von der dänischen Betreibergesellschaft ShipShape am Jahresanfang nicht gerechnet hatte. Er bedankte sich für die Vorschusslorbeeren mit einem Fest für die Hafenlieger. Die blicken allesamt zuversichtlich in die Zukunft und sind sicher: "Bald wird hier etwas passieren, es kann nur bergauf gehen."

Geschrieben von Astrid Schmidt 
Quelle:  http://www.probsteier-herold.de/wendtorf/


  Ein schönes Bild: Die Marina Wendtorf ist wieder gut gefüllt, mehr als 500 Boote finden hier ihren Platz. Der größte Wunsch der Bootsbesitzer: die Sanierung der Steganlagen. Foto: Schmidt

Ein schönes Bild: Die Marina Wendtorf ist wieder gut gefüllt, mehr als 500 Boote finden hier ihren Platz. Der größte Wunsch der Bootsbesitzer: die Sanierung der Steganlagen. Foto: Schmidt


"Wir wussten am Jahresanfang nicht, was uns erwartet, aber wir sind sehr zufrieden. Es ist eine Steigerung um 25 Prozent", erklärte Martin Rasmussen. Er sieht sich trotz durchweg positiver Stimmung der Segler vielen Wünschen und Erwartungen gegenüber. Gleichwohl zeigten die Hafenlieger Verständnis dafür, dass der Däne weder konkrete Maßnahmen benannte, noch Zeitabläufe verkündete. Man könne die Umgestaltung des Hafens nicht losgelöst von der Planung auf der Landseite betrachten und die sei immer noch nicht abgeschlossen, erklärte Martin Rasmussen im KN-Gespräch. Sobald die letzten Entscheidungen durch die Behörden getroffen seien, werde man Hand in Hand voranschreiten. "Wir rechnen mit einem Investitionsvolumen von drei Millionen Euro für einen modernen Hafen", ließ sich Rasmussen dann doch im PH-Gespräch eine Zahl entlocken. Denn eine komplette Umgestaltung sei vonnöten. Die derzeit 800 Liegplätze sollen um 50 reduziert und in der Größe verändert werden, denn die Schiffe werden heute immer größer. Zeitgemäß sei auch die Einrichtung von Schwimmstegen, äußert Rasmussen erste Überlegungen. Doch solange die Planung für das Gesamtprojekt Marina Wendtorf nicht abgeschlossen seien, könne er keine Aussage treffen zu Maßnahmen oder gar Zeitfenstern. Bürgermeister Otto Steffen versprach erneut, alles zu tun, um dem Investor Planungssicherheit zu verschaffen. Man warte noch auf die Übertragung der Wasserfläche durch das Land, Steffen nannte einen Zeitraum von etwa drei Wochen. Denn noch vor der Sommerpause soll diese Entscheidung fallen. "Wichtig ist, dass der Standort erhalten bleibt und wir die Segler zurück geholt haben", so Steffen. Dazu hat unter anderem auch Rainer Koppenhagen als Hafenmeister beigetragen. Er ermunterte die Hafenlieger erneut, ihre Anregungen und Hinweise weiterzugeben, um den Hafen den Wünschen entsprechend gestalten zu können. Die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem dänischen Investor nutzten dann auch viele Bootsbesitzer. Wie unter anderem Tina Friese, die sich eine dänische Hot-Dogbude wünscht, wenn "im Hafen schon die dänische Flagge weht". "Ich hoffe auf eine schöne Promenade, auf der viele Menschen die Hafenstimmung genießen", sagte Bettina Weiß aus Schrevendorf/Probsteierhagen. Auf die Parkplätze direkt am Wasser verzichte sie zugunsten des Ambientes gern.


"Es wird ganz sicher etwas passieren. Wir sind ja froh, dass wir hier den Liegeplatz haben", sagte Werner Müller aus Peine. Doch er weiß auch: "Wenn investiert wird, werden die Liegeplatzgebühren ganz sicher ansteigen".


Doch das ist noch Zukunftsmusik, zunächst einmal müssen alle behördlichen Entscheidungen für das 45-Millionen-Euro-Projekt auf dem Tisch liegen, dann müssen die Bagger planmäßig rollen und, so die Hoffnung, dann könnte zur nächsten Saison Marina Wendtorf schon zu den Top-Häfen gehören.

 

Martin Rasmussen von der dänischen Betreibergesellschaft ShipShape (rechts) nahm die Wünsche der Segler wie hier Werner Müller auf und auch Hafenmeister Rainer Koppenhagen nimmt Hinweise zur Hafengestaltung entgegen. Foto: Schmidt

Martin Rasmussen von der dänischen Betreibergesellschaft ShipShape (rechts) nahm die Wünsche der Segler wie hier Werner Müller auf und auch Hafenmeister Rainer Koppenhagen nimmt Hinweise zur Hafengestaltung entgegen. Foto: Schmidt

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