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Vier Amtsfeuerwehren feierten Jubiläum

Dienstag, 12 Mai 2009
07:57 Uhr

Gleich vier Wehren feierten am Sonnabend ein rundes Jubiläum: Die Freiwilligen Feuerwehren Brodersdorf, Lutterbek, Stein und Wendtorf gründeten sich vor 75 Jahren. Bei einem gemeinsamen Festkommers in der Mehrzweckhalle in Wendtorf würdigten zahlreiche Gäste den langjährigen Einsatz der ehrenamtlichen Brandwächter.

Quelle:
http://www.probsteier-herold.de/wendtorf/
Geschrieben von Nadine Schättler 
  
Langjährige Kameraden (von links): Uwe Bernd aus Lutterbek, Jan Behrend aus Brodersdorf, Jörn Kenklies aus Wendtorf und Roland Stephan aus Stein. Foto: Schättler 

Langjährige Kameraden (von links): Uwe Bernd aus Lutterbek, Jan Behrend aus Brodersdorf, Jörn Kenklies aus Wendtorf und Roland Stephan aus Stein. Foto: Schättler


Vorneweg ging ein Dank der vier Bürgermeister an die Wehren: "Es ist unsere Aufgabe und unser Ziel als Kommunalpolitiker, die Rahmenbedingungen für eine angemessene Ausstattung und erfolgreiche Zukunft unserer Wehren zu setzen", sagte Bürgermeister Otto Steffen auch stellvertretend für seine Amtskollegen Heike Mews, Eckard Lamp und Jens Peters. In der Dörfern sicherten die Wehren nicht nur den Brandschutz, so Otto Steffen, sondern würden durch die Beteiligung an dörflichen Aktivitäten und die Ausrichtung von Veranstaltungen auch eine wichtige Rolle im Dorfleben einnehmen.


Einen interessanten Rückblick über die Entstehungsgeschichte der vier Freiwilligen Feuerwehren lieferte im Anschluss das Moderatorenpaar Marc Wiens von der Heikendorfer Speeldeel und Ehrenamtswehrführer Peter Göllner. In unterhaltsamer Interview-Form resümierten die Bühnenprofis 75 Jahre Feuerwehrgeschichte – beginnend 1934. Damals habe ein neues Gesetz im Feuerlöschwesen die im Kreis Plön verbliebenen Pflicht- und Gutswehren aufgelöst. Das war die Geburtsstunde der vier Wehren in Brodersdorf, Lutterbek, Stein und Wendtorf. Als positiv bewertete Peter Göllner rückblickend die Aufgliederung der Einsatzmannschaften 1935 in Lösch-, Angriff- und Atemschutztrupps. Er wies aber darauf hin, dass bei zunehmender technischer Hilfe heutzutage keine Feuerwehr mehr ohne zusätzliche Spezialisten auskomme. "Das sind gravierende Dinge, die sich da geändert haben", antwortete der Ehrenamtswehrführer auf die Nachfrage seines Bühnenkollegen Marc Wiens. "Heute leisten die Wehren zu Zweidrittel technische Hilfe und zu einem Drittel Brandbekämpfung", so Göllner.

 

Zugleich hob er den zunehmenden Frauenanteil positiv hervor. "Frauen können das genauso gut wie Männer", wies Göllner mögliches Klischeedenken und die kritischen Fragen seines Interviewpartners zurück. Frauen seien sehr gut ausgebildet und hätten große Chancen, auch in der Feuerwehr Karriere zu machen. Zugleich forderte er neue Denkansätze, um den wachsenden Bestand an Frauen in der Feuerwehr weiter zu fördern. "Auch wir müssen uns überlegen, wer die Kinder übernehmen kann, wenn die Mütter im Einsatz sind", so Göllner. Ein dickes Lob gab es für die "Stärke unserer Hilfsorganisation" – für die Jugendwehren. Anerkennung, Zuneigung und Zusammengehörigkeitsgefühl seien wichtige Eckpfeiler in der jungen Brandschutz-Garde.


Nach einem gemeinsamen Imbiss und einer musikalischen Pause mit den Engelauern startete das Moderatorenduo im Anschluss an einige Grußworte der Gäste eine Interview-Runde mit den vier Gemeindewehrführern. Im Wechsel waren Erinnerungen an den jeweils schlimmsten, schönsten oder den kuriosesten Einsatz sowie an den bewegendsten Moment gefragt.


Die Feuerwehren Brodersdorf, Lutterbek, Stein und Wendtorf nahmen den gemeinsamen Festkommers zum Anlass, langjährigen Kameraden für ihre Treue zu danken. Für 40 Jahre aktiven Dienst wurde Uwe Bernd aus Lutterbek mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande ausgezeichnet. Für 25 Jahre aktiven Dienst bekamen Jan Behrend aus Brodersdorf und Jörn Kenklies aus Wendtorf jeweils das Brandschutzehrenzeichen in Silber. Roland Stephan aus Stein freute sich über das Dienstabzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr.

 

Das Moderatorenduo Marc Wiens von der Heikendorfer Speeldeel (links) und Ehrenamtswehrführer Peter Göllner sorgte für gute Unterhaltung. Foto: Schättler 

Das Moderatorenduo Marc Wiens von der Heikendorfer Speeldeel (links) und Ehrenamtswehrführer Peter Göllner sorgte für gute Unterhaltung. Foto: Schättler

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